Wapen

Sandsbach gehört seit 01.01.1978  zur

Gemeinde Herrngiersdorf

 

Karte vom Gemeinde- Gebiet

 

  Die Beschreibung des Wappens lautet:

"In Blau auf silbernem Wellenschildfuß schwimmend ein silberner Schwan, darüber ein silberner Zickzackbalken.

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen:

Für die Geschichte des Gemeindegebiets waren besonders die beiden Hofmarken Herrngiersdorf und Sandsbach von Bedeutung. Inhaber der Hofmark Herrngiersdorf waren von 1654 bis 1822 die Freiherren von Guggemos. Das Wappen dieser Familie, ein Schwan, der durch Schilf schwimmt, wurde in veränderter Form auch in das Gemeindewappen übernommen. Sandsbach war vom Jahr 1037 bis zum Jahr 1803 Propstei und Hofmark des Klosters Geisenfeld. Der Zickzackbalken als Klosterwappen weist auf diese lange historische Verbindung hin.

 

Herrngiersdorf, ehemalige Hofmark, wird von dem imposanten Bau des Schlosses geprägt. Es wurde ursprünglich als Wasserschloß angelegt und im Jahr 1709 anstelle des alten Schlosses von Albrecht von Guggenmos neu erbaut. Seit 1899 ist es im Besitz der Familie Pausinger. Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist dem heiligen Martin geweiht. Vor dem Hauptaltar ruht in einer würdigen Gruft der "Diener Gottes‘ Bernhard Lehner - ein Sohn des Ortes-, der im Ruf der Heiligkeit starb. Der Seligsprechungsprozeß wurde im Jahr 1951 eingeleitet. Seit der Umbettung vom Familiengrab in die Kirche im September 1952 kommen das ganze Jahr über, besonders jeweils am zweiten Sonntag im September, dem Gebetstag um die Seligsprechung, viele Gläubige nach Herrngiersdorf.

Semerskirchen ist ein schmuckes Pfarrdorf und war von 1803 bis 1973 Schulort. Die Kirche der Pfarrei, eine Marienkirche, über einem reizenden Weiher gelegen, ist mit ihrem massigen Turm und der gewaltigen schindelgedeckten Zwiebelkuppel weithin zu sehen. Die Pfarrei bestand bereits im 13. Jahrhundert. Zu ihr gehören die Filialkirchen Sittelsdorf und Herrngiersdorf. Die Gemeinde Semerskirchen wurde zum 01.01.1975 in Herrngiersdorf eingegliedert.

Sittelsdorf, ein rein bäuerlicher Ort, war bis 1280 selbst Pfarrei und wurde von Bischof Heinrich von Regensburg mit Semerskirchen vereinigt. Die Kirche ist dem heiligen Nikolaus geweiht. Die Gemeinde Sittelsdorf wurde zum 01.01.1972 in Herrngiersdorf eingegliedert.

Folgende Orte, Weiler und Einöden gehören noch zur Gemeinde:
Altbach, Appersdorf, Buchberg, Egg, Harpfendorf, Moos, Prügl, Sankt Johann, Siegersdorf, Straß, Stumpfreut, Tiefenbach, Voggersberg.

In Sandsbach befindet sich die Grundschule, in Herrngiersdorf der Kindergarten Sonnenschein.

Die Gemeinde Herrngiersdorf, der Markt Langquaid und die Gemeinde Hausen bilden zusammen die Verwaltungsgemeinschaft Langquaid.

Anschrift:
Verwaltungsgmeinschaft Langquaid
Marktplatz 24
84085 Langquaid

Tel.:09452 / 912-0

 

Einwohnerzahlen zum 01.01.2001:


Herrngiersdorf

380
OT Altbach 42
OT Appersdorf 6
OT Buchberg 11
OT Eck 6
OT Harpfendorf 11
OT Moos 7
OT Prügl 6
OT Sandsbach 427
OT Sankt Johann 3
OT Semerskirchen 67
OT Siegersdorf 14
OT Sittelsdorf 61
OT Straß 5
OT Stumpfreuth 8
OT Tiefenbach 54
OT Voggersberg 22
   

Insgesamt Gemeinde Herrngiersdorf

1.130